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10 Bräuche zu Ostern

  1. Palmsonntag: Am Sonntag vor Ostern wird dem Tag angedacht, an dem Jesus sich als „Friedenskönig“ auf einem Eselsrücken auf den Weg nach Jerusalem machte und dort mit Palmzweigen freudig begrüßt und gefeiert wurde. Im Norden werden deswegen Weidenkätzchenzweige (aber auch andere Sträucher) geweiht.
  2. Osterfeuer: Erinnerung an die Auferstehung Christi
  3. Osterwasser: Der heidnische Brauch hat sich mittlerweile in das Trinken von Osterschnaps gewandelt. Damals diente es als Taufwasser, welches für das nächste Jahr geweiht wurde.
  4. Osterräder: In alpinen Regionen werden statt Osterfeuer, Strohräder angezündet und von den Bergen hinab ins Tal gerollt.
  5. Osterlamm: Das Osterlamm ist nicht nur süß, sondern auch lecker. Es kann in Form eines Braten oder eines Kuchen gegessen – als Gedenken an Gott und ist ein Friedenssymbol.
  6. Eiersuche: Woher der Brauch um das Eierverstecken kommt, ist bis heute nicht geklärt – aber gerade für Kinder gehört die Eiersuche einfach zum Osterfest.
  7. Osterkerze: Die Osterkerze dient als Symbol für das Licht des Lebens bzw. für das von Jesus, der den Tod überwunden hat. In der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag werden sie am Osterfeuer angezündet und im Rahmen einer Prozession in die Kirche gebracht, in der andere Gläubige ihre Kerzen anzünden können. Das steigende Kerzenlicht erhellt somit die Welt.
  8. (Bunte) Eier: Auch hier ist nicht klar, woher der Brauch genau kommt. Als Theorien dienen die Fastenzeit und als Symbol für Wiedergeburt und neues Leben.
  9. Brautpaare, die in Australien zu Ostern heiraten, bespritzen sich mit geweihtem Wasser der letzten Ostern.
  10. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert war es Tradition, dass die Pfarrer die Gemeinde während der Osterpredigt zum Lachen brachten, um die Auferstehung Jesu zu feiern – leider ist diese schöne Tradition ausgestorben.

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