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10 Bräuche zu Pfingsten

  1. Pfingstbaum: feierlich geschmückter Baumstamm ohne Äste, der im Dorf ausgestellt wird.
  2. Pfingstfeuer: ist selten, findet aber meist samstags statt. Es soll die Gläubigen reinigen und ihnen Erleuchtung schenken.
  3. Pfingstessen: Traditionell kommen
    Pfingstmilch (gemolkene Milch, Mandeln und Eier zu einer Suppe verarbeitet) und Brotvögel (als Anlehnung an die damals gebratenen Tauben) auf den Tisch.
  4. Dreckschweinfest: Im Mansfelder Grund des Mansfelder Landes wird dabei der Winter vertrieben, um für den Sommer Plat zu machen.
  5. Maimann (Laubmann): Ein geheimer Mensch wird mit Laub umwickelt, welcher anschließend durch die Gemeinde spaziert, mit dabei ist die Jugend des Ortes. Am Ziel angelangt, erhält der Maimann Gaben wie Wurst, Eier und Speck.
  6. Da Pfingsten auch ein Hirtenfest ist, ist es nicht unüblich, sein Vieh auf die Weide zu treiben, um die „Pfingstweide“ zu eröffnen. Je nach Auslegung, wird das Vieh bunt geschmückt oder in Laub gekleidete, junge Männer sind zu sehen, welche die Wachstumsgeister darstellen.
  7. Reigentänze: Um Unheil abzuwenden, tanz(t)en Mädchen und Jungen in einem geschlossenen Kreis um den Brunnen im Dorf oder um die Häuser.
  8. Dreifaltigkeitssonntag: In der Woche nach Pfingsten wird an der Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist angedacht.
  9. Pfingstkerze: sie wird am Frühstückstisch in die Mitte gestellt.
  10. Pfingstkirmessen: so etwas ähnliches wie Jahrmärkte.

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